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Auge Shivas:
aus Wikipedia:
Turban- oder Kreiselschnecken sind Weidengänger. Diese Meerestiere tragen zu Lebzeiten eine „Schutztüre“, das so genannte Operculum oder auch Shiva-Auge.
Dieses schützt das Leben des Tieres bei Angriffen dadurch, indem es durch die Muskelkraft der Schnecke vor die Öffnung des Schneckenhauses gezogen wird.
Dieser Schutzdeckel löst sich bei natürlichem Tod des Tieres ab. Er wird dann von Tauchern vom Meeresgrund geholt.
Die Schnecken leben in bis zu 20m Meerestiefe und ernähren sich von Algenbewuchs, der auf Steinen oder Korallen wächst.
Weltweit gibt es zwar über 300 Kreiselschneckenarten, jedoch zeichnen nur wenige der freigegebenen Schutzdeckel durch die Farbenpracht aus, wie es bei den Shiva-Augen der asiatischen und australischen Meere der Fall ist.
Die Shiva-Augen aus Thailand bieten sich durch ihre hohe Qualität und intensive Farbgebung besonders zur Weiterverarbeitung als Schmucksteine aus.
Andere Arten findet man auch in Griechenland, Portugal, Kroatien, Spanien und in der Türkei.
Das Shiva Auge ist auch unter anderen Bezeichnungen bekannt. In Asien „Shiva Eye“ oder „Buddha Eye“ in Australien und Neuseeland „Cat´s Eye“, in Südafrika „Money of mermaides“, in Griechenland „Naxos-Auge“ in Italien „L´ocio di Santa Lucia“ oder auch allgemein „Meeres-Augen“.
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